Meine politische Arbeit fokussiert sich auf auf die Bereiche Gleichberechtigung, Migration, Inklusion und faire Arbeitsbedingungen. Mein Ziel ist ein verlässlich weiterentwickelter, sozialer Kanton Bern, in dem alle ihren Platz finden.
GELEBTE GLEICHBERECHTIGUNG
Gleichberechtigung ist für mich ein fundamentales Recht, das für eine gerechte und solidarische Gesellschaft unerlässlich ist. Wichtig ist mir, dass alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Identität – die gleichen Chancen erhalten.
Es besteht nach wie vor ein grosser Handlungsbedarf! Die Schweiz bildet im OECD-Vergleich noch immer das Schlusslicht im Bereich der Elternzeit. Ich kenne noch immer zu viele Mütter, die nebst der Erziehungsarbeit mehrere schlecht bezahlte Jobs am Abend ausüben müssen und meine Freundinnen rufen mich auf dem Nachhauseweg noch immer an, wenn die Lichter ausgehen.
Ich setze mich deshalb für eine gerechte Bezahlung, eine echte Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf, die Anerkennung von Care-Arbeit und die Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt ein.
MIGRATION ALS CHANCE
Als Enkelkind eines Saisoniers ist mir bewusst, wie viel Menschen mit Migrationsgeschichte zur Schweiz beitragen – sie sollen nicht nur geduldet, sondern als gleichwertige Mitglieder anerkannt und unterstützt werden.
Doch Integration ist keine Einbahnstrasse: Sie verlangt Einsatz von beiden Seiten – von Migrant:innen wie auch von der Gesellschaft. Dafür braucht es Zugang zu Bildung, Sprachförderung, faire Arbeitschancen und soziale Teilhabe.
Mir ist wichtig, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft gleichberechtigt am gesellschaftlichen und politischen Leben teilnehmen können – entsprechend ist mir die Demokratieinitiative ein grosses Anliegen.
INKLUSIVE CHANCENGLEICHHEIT
Die SP setzt sich seit jeher für eine Gesellschaft ein, in der niemand zurückgelassen wird. Wir kämpfen für eine umfassende Integration von Menschen mit Besonderheiten, für gleiche Chancen auf Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Es ist nicht hinnehmbar, dass immer noch Menschen aufgrund von Barrieren – sei es im Arbeitsmarkt, in der Bildung oder im öffentlichen Raum – benachteiligt werden.
Inklusion bedeutet aber auch, dass wir die Vielfalt unserer Gesellschaft als Bereicherung verstehen. Dies schliesst auch den Abbau von Vorurteilen und Stigmatisierungen ein, die oft Menschen mit Besonderheiten, Migrant:innen oder sozio-ökonomisch Benachteiligte betreffen.
FAIRE ARBEITSBEDINGUNGEN SIND KEIN LUXUS
Ich setze mich für faire Arbeitsbedingungen ein, weil Arbeit die Lebensgrundlage der Menschen ist und Sicherheit, Zukunftsperspektiven sowie gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen muss. Gute Löhne, starke Berufsbildung und faire Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen Stabilität und echte Entwicklungschancen für alle. Ebenso wichtig ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, damit Menschen ihre beruflichen Aufgaben erfüllen können, ohne private Verantwortung zu vernachlässigen. Löhne müssen zum Leben ausreichen, damit alle ihre Grundbedürfnisse decken, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und ihre Zukunft selbstbestimmt und frei gestalten können. Arbeitsrechte, Solidarität und soziale Gerechtigkeit müssen dabei unantastbare Grundprinzipien sein.